martes, 5 de enero de 2010

Reise zum Salar de Uyuni

So...da die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr sehr gelegen lagen nahm ich mir ziemlich spontan vier Tage frei und hatte so insgesamt vo 25ten12. bis zum 3ten ersten Frei.

Ich fuhr am 25.12. mit dem Bus einen tag lang alleine nach Sucre, die konstitutionelle und historische Hauptstadt Boliviens die ich mir dann einen halben tag lang alleine anschaute.
Sucre ist wohl die schoenste Stadt Boliviens und erinnert zumindest im Zentrum sehr an spanischeKolonialstaedte. Alle Haueser sind schoen weiss und es gibt sehr viele schoene Gebaeude.

Nachmittags traf ich Leona und Eva-Maria am Flughafen. Sie sind wie ich DED-Freiwillige in Santa Cruz und hatten noch einen Flug erwischt.
Zusammen ging es mit dem Taxi drei Stunden ang fuer 17 euro fuer uns drei nach Potosí von woaus wir einen Bus nehmen wollten.

Am Bus trafen wir zwei andere Freiwillige aus Argentinien und Ecuador die Leona aus Deutschland kennt die mit uns zusamen die Salar de Uyuni Tour machten und schon Buskarten hatten.
Fuer uns gab es leider keine Plaetze mehr aber es gibt in Bolivien ja immernoch die Moeglichkeit gemuetlich im Gang des Buses im Stehen zu naechtigen - es war eine fuurchtbare Fahrt - die Leute unfreundlich, es stank wie oefters in Bolivianischen vollbesetzten Bussen und uns wurdemal wieder unser Essen geklaut.

Das war auf dieser Reise ein amuesantes Thema fuer uns drei.
Ich hatte mir auf der Fahrt nach Sucre eine Tuete voll mit Obst gekauft und Wasser, das sollte Abendessen und Fruehstueck sein. Zusammen mit meiner noch unbenutzten Muetze aus La Paz wurde mir das einfach so aus der Ablage ueber meinem Sitz geklaut.
Im Bus nach Uyuni wurde uns auch unsere kompletten zwei Kilo Bananen und Trinken geklaut.
Das sind natuerlich nicht die Dinge auf die wir gorssartig aufpassen. UnsereTaschen und Wanderrucksaecke behueten wir die ganze Fahrt ueber und ich habe alle Wertsachen immer am Koerper, einige Bolivianer sind echt clever was stehlen angeht, aber dass jemand so dreist ist und ein paar deutschen Freiwilligen das Essen klaut haetten wir nicht gedacht.
Naja wir haben die Theorie dass bei Obst die Hemmschwelle einfach so niedrig ist dass es den Personen vielleicht sogar egal waere erwischt zu werden...wer weiss wieviele bei der Aktion geholfen haben.
Jedenfalls wird mir staendig Obst im Bus geklaut :)

Nachts um 3 kamen wir nach der Horrorfahrt in Uyuni an.
Ein winziges Dorf im Nichts, bzw. in eiiisiger Kaelte.

Am naechsten Morgen ging unsere von einer Reiseagentour geplaente dreitaegige Tour allinclusive (auf bolivianische Art) durch den Salar de Uyuni los.
Der Salar de Uyuni ist der groesste hoechstgelegene Salzsee der Welt und einfach riiieeesig.

1.Tag:
Morgens ging es los erstmal zum Lokomotivfriedhof mitten im nichts.
Dann weiter zum Salzsee. In ewiger Weite ist der Boden wirklich soweit das Auge reicht schnee- bzw. salzweiss aus achtecken am Boden und da es die letzten Tage geregnet hatte, spiegelte sich er blaue Himmel im Salboden.
Einfach total schoen!!

Wir machten hunderte von Fotos, vor allem Perspektivische, wo man zum Beispiel auf einer Flsche "dsteht" oder auf der Hand einer anderen Person.

Weiter gings zum ehemaligen Salzmuseum und Salzhotel das heute leider nicht mehr genutzt wird.
Waende, Tische Stuehle alles ist aus Sandbloecken. Sau schoen!!
Unser lama-Fleisch-Mittagessen wurde uns von unserem lustigen Fuehrer zubereitet, der uns die dreitage lang ewig lange hunderte von kilometern mit dem Jeep durch die Gegend fuhr und alles beschrieb.

Nach dem leckeren Lama besichtigten wir die Kakteeninsel. Es ist wirklich wie eine grosse Insel mitten im Salzmeer mit Kakteen die mehrere hundert jahre alt und riesengross sind.
Dort steht sogar der Milleniumskaktus der allerdings 2007 starb.

Nach der langen Tour fuhr uns unser Fueher samt jeep mit Rucksaecken auf dem Dach drei stundenlang in ein winziges dorf in dem wir den Sonnenuntergang gut fotografieren konnten.
Es war ein Pueblo mitten im Nichts (mal wieder), alle Leute total freundlich, rund herum lamas unmd Vicuñas (erstaunlich schnell laufende lamas deren Fell sehr teuer ist, sie sind alerdings wild).
Die Unterkunft war sehr einfach, aber das waren bisher alle hier in Bolivien und es gab eine warme Dusche-Luxus Pur denn draussen war es so bitter kalt dass wir es kaum mit Winterjacke, Schal, Lama-Muetzen und Handschuhen aushielten.

2.Tag:
Am zweiten Tag fuhren wir sehr viel mit dem Jeep, aber einfach weil die Distanzen so riesig waren und wir konnten so die Landschaft auch sehr gut sehen.
Wir fuhren zu mehreren Vulkanbesichtigungsstellen, an 7farbige Berge, an seltsame Steinwuesten, durch Pampas, Wuesten und die verschiedensten landschaften.

Das Highlight war fuer uns Maedels natuerlich die Lagune, mit schneebedeckten bergsriesen im Hintergrund und rosa Flamingos im See.
Warum zur Hoelle gibt es auf 4000 Metern Hoehe riesige Seen gefuellt mit Flamingos???
Ich hab bezueglich der Natur in diesen drei tagen eh vieles nicht verstanden.
Dieses Terrorium ist so uebertrieben riesig, am rande Boliviens, es gibt kein Stueck Zivilisation, keine einzigen Anzeichen fuer Menschen, teilweie nichtmal fuer Tiere.

Wir fuhren ansonsten noch zur rosanen und zur tuerkisen LAgune.
Grosse Seen die mit bunten organismen angefuellt werden die dann die Flamingos essen...oder so aehnlich.

Abends kamen wir wieder in einer Unterkunft im Nichts an, diesesmal jedoch ohne Dusche.
Die Nacht war noch kaelter sodass wir abends ueber viel Kokatee und Suppe froh waren.
Fuer mich zum Pech gab es ein typuisches bolivianisches Essen:
Pice Machu (weiss gar nichts wie mans schreibt)..eine Mischung aus fettigen Pommes, Wurstchen, Eiern, Kartoffeln, Zwiebeln und so weiter.
Ich ass nur wenig da ich keinen Appetit darauf hatte und holte mir so anscheinend eine leichte Lebensmittelvergiftung, da ich die ganze Nacht lang mich nur noch uebergab. Insgesamt 15 Mal.
Alles was an Fluessigkeit reinkam kam genauso wieder heraus als mein Magen leer war.
Es war eeecht uebel.
Und dann noch der ueble Durchfall dazu. Ich weiss man mag es sich bestimmt nicht vorstellen aber es war wirklich schlimm.

Als ich morgends um 4 als die Tour schon losgehen sollte voellig dehydriert immernoch wach war, ueberlegte ich schon ueberhaupt mitzugehen, aber ich dachte das macht man ja wahrscheinlich nureinmal im Leben.
Also ging es um 4 uhr morgens zum sonnenaufgang schaun an dampfenden Gaisiren (?), die allerdings so eklig nach schwefel stanken dass ich es dort nicht lange aushielt-

Anschliessend fuhren wir zu nateurlichen heissen quellen, aber mein Kreislauf haette das heisse Bad in der eisigen Kaelte leider nicht ausgehalten also badeten nur meine Fuesse.

Dann fuhren wie weiter mit dem Jeep durch die Salvador Dalí wueste (er war nie dort aber sie sieht so aus wie die wueste auf vieler seiner bilder) und zum "Arbol de Piedra" - deim Steinbaum in beeindruckenden runden Felslandschaften mitten in kalter Wueste auf 4000 metern hoehe - manchmal konnte ich mir gut vorstellen dass das alles mal unter wasser lag.

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